EndoLISA® Endotoxin Test auf ELISA-Basis

*** Seit 1. Juli 2016 ist die auf rekombinanten Faktor C-basierte Endotoxin-Nachweismethode EndoLISA® eine zugelassene alternative Methode laut Kapitel 5.1.10 des Europäischen Arzneibuches ***

EndoLISA® ist für den quantitativen Endotoxin-Nachweis in Arzneimitteln, biologischen Stoffen sowie Umwelt-Proben geeignet.

EndoLISA® ist das Ergebnis langer Forschung und Entwicklung zur Überwindung der Beschränkungen des LAL-Tests. Im kürzlich veröffentlichten Fachbuch "Pharmazeutische Mikrobiologie" von Dr. Michael Rieth wird EndoLISA® als Meilenstein des Endotoxinnachweises beschrieben.

Die EndoLISA® Technologie verwendet ein rekombinantes Bakteriophagen-Protein, um Endotoxine spezifisch an eine Mikrotiter-Festphase zu binden. Die Festphase und das Bindemolekül sind so gewählt, dass alle Endotoxin-Varianten mit gleicher Affinität erkannt werden. Nach Immobilisierung der Endotoxine an die Festphase erfolgt ein Waschschritt, bei dem potentiell störende Substanzen der Probenmatrix entfernt werden. Im Anschluss kann der Endotoxin-Gehalt mittels des rekombinanten Faktor C und eines fluorogenen Substrats zuverlässig quantifiziert werden, ohne von Probenbestandteilen verzerrt zu werden. Durch die Verwendung des rekombinanten Faktor C (rFC) ist gewährleistet, dass die Ergebnisse des EndoLISA® mit denen anderer existierender Testformate übereinstimmen.

Alle für die Testdurchführung benötigten Reagenzien sind im Kit enthalten:

EndoLISA Endotoxin Detection Assay

EndoLISA®, Artikelnr. 609033 (192 Tests)

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Beinhaltet: EndoLISA® Platten (2 x 96 Wells), Wasser (endotoxinfrei), Bindepuffer, Endotoxin-Standard, Waschpuffer, Enzym (rekombinanter Faktor C), Substrat, Assaypuffer, Abdeckfolie

Spezifikationen und Vorteile:

  • Überwindet die Beschränkungen klassischer Testmethoden, wie etwa die Notwendigkeit starker Verdünnungen
  • Hohes Potenzial für Demaskierung von Endotoxinen (LER); siehe auch Endo-RS
  • Reduzierte Matrixeffekte durch integrierten Waschschritt
  • Keine Beeinträchtigungen durch hohe Salzkonzentrationen, z.B. NaCl, GdnHCl
  • Robuste Untersuchungsmethode mit chargenübergreifender Reproduzierbarkeit
  • Messbereich: 0,05 - 500 EU/ml
  • pH-Bereich: 4 - 9
  • Validierungsergebnisse: erheblich höhere Toleranz gegenüber chaotropen Substanzen, organischen Lösungsmitteln und Detergenzien als LAL-Test
  • Flexibles Test-Format: Mikrotiterplatte
  • Ohne tierische Bestandteile, für den Schutz der schwindenden Pfeilschwanzkrebsbestände
  • Nur für Labor- und Forschungszwecke, nicht für diagnostische Zwecke zugelassen

Zusätzlich benötigtes Material:

  • Fluoreszenz-Messgerät für Mikroplatten
  • Plattenschüttler/Vortexmischer
  • Inkubator 37°C
  • Endotoxinfreies Labormaterial wie Reagenzgefäße aus Glas und Pipettenspitzen

Video user guide: